Was ist die Schankerlaubnis und wer braucht sie? Die Schankerlaubnis — auch Schanklizenz oder Gaststättenerlaubnis — ist die behördliche Genehmigung nach § 2 GastG für den gewerblichen Alkohol-Ausschank. In Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland ist sie Pflicht. Berlin hat sie 2020 abgeschafft. Die meisten anderen Bundesländer haben eine Anzeigepflicht ohne echte Erlaubnis. Kosten: 200–600 € je nach Bundesland. Vorlaufzeit: 4–8 Wochen.
Die Konzession in der Gastronomie — offiziell Gaststättenerlaubnis — ist die behördliche Freigabe, ohne die kein Betrieb mit Alkoholausschank legal öffnen darf. Wer sie übersieht oder zu spät beantragt, riskiert Bußgelder und im schlimmsten Fall die Schließung noch vor dem ersten Gast. Stand: August 2026.
Dieser Guide erklärt praxisnah, was die Gaststättenerlaubnis ist, welche Voraussetzungen gelten, was sie kostet und wie du sie beantragst — inklusive der wichtigen Unterschiede zwischen den Bundesländern und der Frage, was bei einer Betriebsübernahme passiert. Geschrieben für Gastronomen, nicht für Juristen.
Schankerlaubnis, Schanklizenz oder Gaststättenerlaubnis — was ist was?
Schankerlaubnis ist der umgangssprachliche Begriff für die Erlaubnis, Alkohol gewerblich auszuschenken. Rechtlich korrekt heißt sie Gaststättenerlaubnis nach § 2 des Gaststättengesetzes (GastG) — die Schankerlaubnis ist kein eigenständiger Rechtsbegriff, sondern die allgemein verbreitete Kurzform.
Schanklizenz ist ebenfalls kein Rechtsbegriff, sondern ein weiteres Synonym — besonders im norddeutschen Raum gebräuchlich. Alle drei Begriffe (Schankerlaubnis, Schanklizenz, Gaststättenerlaubnis) meinen dieselbe behördliche Genehmigung.
Konzession ist ein älterer Begriff, der früher für die Gaststättenerlaubnis verwendet wurde und heute noch im Sprachgebrauch vorkommt — rechtlich ist er seit der Gaststättenrechtsreform nicht mehr präzise. Im Alltag wirst du alle vier Begriffe hören; gemeint ist stets dieselbe Erlaubnis.
In welchen Bundesländern brauchst du eine Schankerlaubnis?
| Kategorie | Bundesländer | Regelung |
|---|---|---|
| ✅ Erlaubnispflicht | Bayern, Baden-Württemberg, Saarland | Eigenes Landes-Gaststättengesetz; Antrag + Genehmigung durch Ordnungsamt erforderlich |
| ⚠️ Anzeigepflicht | NRW, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, RLP, Sachsen-Anhalt, MV, Schleswig-Holstein, Bremen | Betrieb anzeigen, keine Genehmigung ausgestellt; Ordnungsamt kann eingreifen |
| ❌ Keine Erlaubnis | Berlin | Seit 2020: Nur Gewerbeanmeldung + Ordnungsamt-Anzeige — keine Schankerlaubnis mehr |
Auch in Anzeigepflicht-Bundesländern gelten Zuverlässigkeitsprüfung, Hygienevorschriften und Jugendschutz. Im Zweifel beim Ordnungsamt deiner Stadt anfragen — die Auskunft ist kostenlos. Wer eine Bar plant, findet im vollständigen Guide zum Bar eröffnen mit Schankerlaubnis-Schritt-für-Schritt den kompletten Ablauf inklusive GEMA und Sperrzeiten.
Was ist die Gaststättenerlaubnis (Gaststättenkonzession)?
Die Gaststättenerlaubnis — umgangssprachlich Konzession — ist die staatliche Genehmigung, ein Gaststättengewerbe zu betreiben. Sie stellt sicher, dass der Betreiber persönlich zuverlässig ist und die Räume den Anforderungen an Hygiene, Sicherheit und Baurecht entsprechen. Rechtsgrundlage ist § 2 des Gaststättengesetzes (GastG) sowie die jeweiligen Landesgesetze.
Wenn du eine Bar eröffnest, gelten zusätzliche Sonderregeln — Schankerlaubnis, GEMA-Anmeldung und Sperrzeiten. Das deckt unser Artikel zu Bar-Konzessionen im Detail ab. Dieser Guide konzentriert sich auf die allgemeine Gaststättenerlaubnis für Restaurants, Cafés und Imbisse.
Gaststättengesetz: Bundesrecht vs. Landesrecht (seit 2006)
Seit der Föderalismusreform 2006 ist das Gaststättenrecht Ländersache. Das bedeutet: Nicht mehr überall gilt dasselbe Gesetz. Einige Bundesländer haben eigene Gaststättengesetze erlassen — etwa Bayern (BayGastG) und Nordrhein-Westfalen (GastG NRW) —, andere wenden weiterhin das Bundes-Gaststättengesetz an.
In der Praxis heißt das für dich: Die Grundzüge sind bundesweit ähnlich, die Details unterscheiden sich aber je nach Standort. Wer plant, sollte deshalb immer die Regelung des eigenen Bundeslandes prüfen — und im Zweifel direkt beim zuständigen Ordnungsamt nachfragen. Diese Auskunft ist kostenlos und verbindlicher als jede Internetrecherche.
Wann brauche ich zwingend eine Gaststättenerlaubnis?
Eine Gaststättenerlaubnis brauchst du grundsätzlich immer dann, wenn du gewerbsmäßig Gäste bewirtest und dabei Alkohol ausschenkst. Der Alkoholausschank ist der zentrale Auslöser der Erlaubnispflicht.
Für reine alkoholfreie Betriebe — etwa ein Café ohne Alkohol oder einen Imbiss — ist die Lage je nach Bundesland unterschiedlich: Manche Länder verlangen nur eine einfache Gewerbeanzeige, andere weiterhin eine Erlaubnis. Auch hier gilt die goldene Regel: vor der Eröffnung beim Ordnungsamt klären, was konkret gefordert ist.
Ein verbreiteter Irrtum: Auch ein Foodtruck oder ein Marktstand mit Ausschank braucht die entsprechende Erlaubnis beziehungsweise eine Gestattung für die jeweilige Veranstaltung. Und wer Alkohol nur gelegentlich bei Events ausschenkt, kann statt einer Dauererlaubnis oft eine befristete „vorübergehende Gestattung" nach § 12 GastG beantragen — schneller und günstiger, aber eben nur für den einzelnen Anlass gültig.
Voraussetzungen für die Gaststättenkonzession
Für die Gaststättenkonzession musst du drei Voraussetzungen erfüllen: persönliche Zuverlässigkeit, den Sachkundenachweis und geeignete Betriebsräume. Fehlt eine davon, wird die Erlaubnis nicht erteilt.
Persönliche Zuverlässigkeit (kein Eintrag im Gewerbezentralregister)
Die Behörde prüft, ob du persönlich zuverlässig bist. Als unzuverlässig gilt in der Regel, wer einschlägige Vorstrafen hat, wiederholt gegen gewerberechtliche Pflichten verstoßen hat oder in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen nicht steht (etwa erhebliche Steuerschulden).
Nachgewiesen wird das über ein polizeiliches Führungszeugnis und einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Ein einzelner alter Eintrag führt nicht automatisch zur Ablehnung — die Behörde wägt ab. Bei laufenden Verfahren oder offenen Schulden solltest du das Gespräch mit dem Amt frühzeitig suchen. Wichtig: Die persönliche Zuverlässigkeit muss die Person nachweisen, die den Betrieb tatsächlich führt. Bei einer GmbH ist das der Geschäftsführer, nicht zwingend der Gesellschafter. Setzt du einen angestellten Betriebsleiter ein, muss dieser die Voraussetzungen erfüllen — die Erlaubnis wird dann teils als Stellvertretererlaubnis erteilt.
Sachkundenachweis: IHK-Unterrichtung (8 Stunden, Pflicht)
Wer Lebensmittel und Getränke an Gäste abgibt, muss eine Unterrichtung nach dem Gaststättengesetz und dem Infektionsschutzgesetz nachweisen. Diese IHK-Unterrichtung dauert rund 8 Stunden und vermittelt die Grundlagen zu Hygiene, Lebensmittelrecht und Kennzeichnungspflichten.
Die Kosten liegen üblicherweise bei 100 bis 200 Euro. Ein Termin ist bei den meisten Industrie- und Handelskammern kurzfristig buchbar, teils auch online. Der Nachweis ist unbefristet gültig — du musst ihn also nur einmal machen.
Betriebsräume: Baugenehmigung, Brandschutz, Barrierefreiheit
Die Räume müssen für den Gaststättenbetrieb geeignet und genehmigt sein. Geprüft werden vor allem die baurechtliche Nutzung (ist eine Gaststätte an diesem Ort überhaupt zulässig?), der Brandschutz, die sanitären Anlagen sowie — je nach Größe und Bundesland — die Barrierefreiheit.
Der häufigste Stolperstein: Ein Ladenlokal, das vorher ein Einzelhandelsgeschäft war, braucht oft eine Nutzungsänderung durch das Bauamt, bevor dort eine Gaststätte betrieben werden darf. Kläre das früh — eine nachträgliche Nutzungsänderung kann Wochen dauern und den ganzen Zeitplan sprengen. Ebenfalls geprüft werden Lüftungs- und Fettabscheider-Anforderungen der Küche, ausreichende Gästetoiletten (getrennt nach Geschlecht ab einer bestimmten Gästezahl) und der Lärmschutz gegenüber Nachbarn. Gerade in Wohngebieten ist der Lärmschutz häufig der Punkt, an dem Auflagen entstehen — etwa eingeschränkte Öffnungszeiten für den Außenbereich.
Gaststättenerlaubnis beantragen: Schritt für Schritt
Die Gaststättenerlaubnis beantragst du beim zuständigen Ordnungs- oder Gewerbeamt mit einem Satz an Unterlagen. Wer vollständig einreicht, verkürzt die Bearbeitung deutlich.
Zuständige Behörde und benötigte Unterlagen
Zuständig ist in der Regel das Ordnungsamt oder Gewerbeamt deiner Stadt beziehungsweise Gemeinde. Diese Unterlagen brauchst du typischerweise:
- Personalausweis oder Reisepass
- polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)
- Auszug aus dem Gewerbezentralregister
- IHK-Unterrichtungsnachweis (Sachkundenachweis, 8 Stunden)
- Beschreibung der Betriebsräume beziehungsweise Grundriss
- Baugenehmigung für die Gaststätte (falls erforderlich)
- Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung (empfohlen)
Reiche alles vollständig ein. Fehlende Dokumente sind der häufigste Grund für Verzögerungen — die Behörde fordert dann nach, und die Uhr steht still.
Kosten und Bearbeitungszeit (4–12 Wochen)
Die Kosten der Schankerlaubnis setzen sich aus mehreren Positionen zusammen:
| Kostenart | Richtwert | Pflicht? |
|---|---|---|
| Antragsgebühr Ordnungsamt | 150–600 € | Ja |
| IHK/DEHOGA-Unterrichtung (8h) | 100–200 € | In Erlaubnispflicht-BL |
| Führungszeugnis (Bürgeramt) | 13 € | Ja |
| Gewerbezentralregister-Auszug | 13 € | Ja |
| Gesamt | ~300–850 € | — |
Hinzu kommen indirekte Kosten, die viele unterschätzen: Miete, die schon während der Wartezeit läuft, sowie die Zeit für Behördengänge. Wer den Zeitplan realistisch aufstellt, kalkuliert die Schankerlaubnis deshalb nicht als isolierte Gebühr, sondern als Phase mit laufenden Fixkosten ein.
Die Bearbeitungszeit liegt bei 4 bis 12 Wochen, in Großstädten mit hohem Antragsaufkommen auch länger. Beantrage die Erlaubnis deshalb mindestens drei Monate vor dem geplanten Eröffnungstermin. Wie du diese Kosten und Fristen sauber in die Gesamtplanung einbaust, zeigt unser Beitrag Konzessionskosten im Businessplan einplanen.
Gaststättenkonzession nach Bundesland
Weil das Gaststättenrecht seit 2006 Ländersache ist, unterscheiden sich Rechtsgrundlage und Details je nach Bundesland. Diese Übersicht zeigt die wichtigsten Fälle:
| Bundesland | Rechtsgrundlage | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Bayern | BayGastG (2008) | Eigenes Gesetz, Sachkundenachweis Pflicht |
| NRW | GastG NRW (2008) | Eigenes Gesetz seit Föderalismusreform |
| Baden-Württemberg | LGastG | Eigenes Landesgesetz |
| Berlin | GewO (vereinfacht) | Kein eigenes GastG, über das Gewerbeamt |
| Sachsen | GewO | Kein eigenes GastG |
| Übrige Bundesländer | Bundesgesetz GastG | Je nach Bundesland — immer beim Ordnungsamt prüfen |
Die Tabelle zeigt: Es gibt keine bundesweit einheitliche Antwort. Bevor du Fristen und Kosten in deinen Plan schreibst, solltest du die Regelung deines Standorts direkt beim Ordnungsamt bestätigen lassen.
Konzession bei Betriebsübernahme: Was du wissen musst
Bei einer Betriebsübernahme kannst du die bestehende Konzession nicht einfach mitnehmen — sie erlischt mit dem Inhaberwechsel. Das ist einer der teuersten Irrtümer bei Übernahmen.
Warum die Erlaubnis nicht übertragbar ist
Die Gaststättenerlaubnis ist personengebunden. Sie wird auf eine bestimmte Person für bestimmte Räume erteilt und lässt sich weder verkaufen noch übertragen. Sobald der Inhaber wechselt, erlischt die Erlaubnis — selbst wenn der Vorgänger denselben Betrieb seit 20 Jahren geführt hat.
Das gilt auch bei Rechtsformwechsel oder wenn ein Familienmitglied übernimmt. Wer einen laufenden Betrieb kauft, muss also eine eigene, neue Erlaubnis beantragen.
Neubeantragung: Checkliste für Übernehmer
Plane die Neubeantragung parallel zur Übernahme, damit zwischen Kaufvertrag und Eröffnung keine Lücke entsteht:
- eigene persönliche Zuverlässigkeit nachweisen (Führungszeugnis, Gewerbezentralregister)
- eigenen IHK-Unterrichtungsnachweis vorlegen
- prüfen, ob die bestehende Baugenehmigung und Nutzung weiterhin gültig sind
- die Erlaubnis mindestens 4 bis 8 Wochen vor dem Übernahmetermin beantragen
- offene Auflagen des Vorgängers (Brandschutz, Hygiene) vorher klären
Wer diese Punkte früh abarbeitet, vermeidet eine Betriebsunterbrechung — und die entstehenden Kosten solltest du realistisch vor der Eröffnung kalkulieren.
Ein zusätzlicher Tipp für Übernehmer: Lass dir vom Vorgänger den letzten Bescheid des Ordnungsamts, das Brandschutzprotokoll und die letzte Hygienekontrolle zeigen. Offene Auflagen aus diesen Dokumenten gehen faktisch auf dich über und können die Neuerteilung verzögern. Wer sie vor Vertragsunterschrift kennt, kann sie in den Kaufpreis oder den Zeitplan einpreisen — statt später überrascht zu werden.
Nach der Konzession — deine nächsten Schritte
Ist die Konzession genehmigt, beginnt der praktische Aufbau. Diese fünf Schritte stehen bei fast jeder Eröffnung an:
- TSE-zertifiziertes Kassensystem anmelden — seit 2020/2021 Pflicht für jede elektronische Kasse, inklusive Meldung beim Finanzamt. Worauf es ankommt, zeigt unser TSE-Kassensystem-Vergleich.
- Bestellsystem einrichten — ein eigenes System statt Lieferando bedeutet 0 Prozent Provision statt 13 bis 30 Prozent.
- Digitale Speisekarte erstellen — als QR-Code am Tisch und für die Online-Bestellung.
- Gesundheitszeugnisse für Mitarbeitende einholen — Belehrung nach Infektionsschutzgesetz vor Arbeitsbeginn.
- Betriebshaftpflicht abschließen — schützt vor teuren Schadensfällen im laufenden Betrieb.
Wer den kompletten Ablauf von der Idee bis zur Eröffnung sucht, findet ihn im Restaurant-Eröffnungs-Guide.
Konzession durch? Der nächste Schritt.
Über 800 Restaurants in der DACH-Region haben nach der Konzession denselben Weg gemacht: TSE-Kassensystem und eigenes Bestellsystem einrichten — ohne Lieferando-Provision. Gastro Master kombiniert Kassensystem, Bestellsystem und Speisekarte in einer Lösung.
Häufige Fragen zur Gaststättenkonzession (FAQ)
Wann brauche ich eine Gaststättenerlaubnis?
Wer in Deutschland gewerbsmäßig Gäste bewirtet und dabei Alkohol ausschenkt, braucht in der Regel eine Gaststättenerlaubnis. Ob das auch für alkoholfreie Betriebe gilt, hängt vom Bundesland ab: Seit der Föderalismusreform 2006 regeln Bayern, NRW und Baden-Württemberg das Gaststättenrecht eigenständig. Im Zweifel immer beim zuständigen Ordnungsamt anfragen — die Auskunft ist kostenlos und verbindlicher als jede Internetrecherche.
Was kostet eine Gaststättenkonzession?
Die Verwaltungsgebühr liegt je nach Kommune typisch zwischen 200 und 500 €. Dazu kommen die IHK-Unterrichtungskosten (ca. 100–200 €, 8 Stunden Pflichtschulung) sowie gegebenenfalls Gebühren für die Betriebsraumabnahme. Insgesamt solltest du 400–700 € für den reinen Erlaubnisprozess einplanen — ohne Einrichtungs- und Umbaukosten. Die Gebührenhöhe variiert stark: München ist teurer als ein kleines Ordnungsamt in Brandenburg.
Kann ich eine Gaststättenkonzession kaufen oder übernehmen?
Nein. Die Gaststättenerlaubnis ist personengebunden und kann weder verkauft noch übertragen werden. Wer einen laufenden Betrieb übernimmt, muss eine eigene Erlaubnis beim Ordnungsamt beantragen — auch wenn der Vorgänger seit 20 Jahren dieselbe Konzession hatte. Plane mindestens 4–8 Wochen Vorlauf ein, damit zwischen Übernahme und Eröffnung keine Betriebsunterbrechung entsteht.
Was passiert, wenn ich ohne Gaststättenerlaubnis betreibe?
Das ist eine Ordnungswidrigkeit nach § 28 GastG und kann mit bis zu 5.000 € Bußgeld geahndet werden. Zusätzlich kann die Behörde den Betrieb sofort schließen — das ist das größte wirtschaftliche Risiko. Die paar Wochen Wartezeit auf die Konzession sind immer günstiger als der Betrieb ohne Erlaubnis.
Wie lange dauert die Bearbeitung der Gaststättenerlaubnis?
Die Bearbeitungszeit liegt je nach Behörde und Bundesland bei 4 bis 12 Wochen. In Großstädten mit hohem Antragsaufkommen (Berlin, München) kann es deutlich länger dauern. Tipp: Reiche alle Unterlagen vollständig ein — fehlende Dokumente verlängern den Prozess erheblich. Beantrage die Erlaubnis daher mindestens 3 Monate vor deinem geplanten Eröffnungstermin.
Stand des Artikels: August 2026. Angaben nach GastG und den jeweiligen Landesgesetzen — maßgeblich sind die aktuelle Rechtslage und die Auskunft des zuständigen Ordnungsamts. Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.