Faktencheck mit Quellen

Anbieter im Markt — Fakten statt Werbeversprechen

In Deutschland gibt es fünf nennenswerte Anbieter für Restaurant-Bestellsysteme. Wir vergleichen sie nach Pricing-Modell, Eigentums-Struktur und Sitz — alle Zahlen wörtlich aus öffentlichen Primärquellen, nicht rekonstruiert.

Marktübersicht — alle 5 Anbieter auf einen Blick

Pricing- und Eigentümer-Angaben jeweils wörtlich aus den verlinkten Primärquellen (Stand 07.05.2026). Klick auf einen Anbieter-Namen öffnet den Detail-Faktencheck.

Pricing-ModellEigentums-StrukturSitz
Gastro Master (Unser Angebot)ab 79 €/Mo. (Bestellsystem) — Festpreis, kein Umsatzanteilinhabergeführt, FamilienunternehmenDeutschland
OrderSmart119–229 €/Mo. + 299 € einmal (OrderManager)app smart GmbHKöln2026-05-06
SIDESnicht öffentlich (Pricing nur auf Anfrage)VC-finanziertBerlin2026-05-06
DISH Order49 €/Mo. + 299 € einmal (kommissionsfrei)METRO AG (Konzern)Düsseldorf2026-05-06
Foodamigos19–329 €/Mo. (5-Tier-Staffel) + 300 €/649 € Setup einmalfoodamigos GmbHMünchen2026-05-07
resmio0 / 69,90 / 129,90 €/Mo. + 4 % Provision auf Online-BestellungenVerlags-Konsortium (DPV)Berlin2026-05-07

Detail-Vergleiche pro Anbieter

Faktencheck mit Pricing-Card, 7-Achsen-Tabelle, FAQ und Money-Math je Konkurrent.

Gastro Master vs. SIDES

VC-finanzierter Bestellsystem-Anbieter ohne öffentliche Pricing-Seite — Differenzierung über Pricing-Transparenz.

Wie wir vergleichen

Pro Anbieter öffnen wir die offizielle Pricing-Seite (oder bei DISH Order die METRO-Pressemitteilung als Primärquelle, weil DISH selbst keine öffentliche Pricing-Seite hat) und übernehmen die Zahlen wörtlich. Behauptungen, die nicht 1:1 in einer Konkurrenz-Quelle stehen, erscheinen nicht auf dieser Seite. Wenn ein Anbieter sein Pricing nicht öffentlich macht (SIDES), schreiben wir das so hin — und werten es nicht. Es gibt keine Sterne, keine Rankings, keinen Score — nur Fakten und die Erlaubnis, selbst zu entscheiden.

Quellenstand 07.05.2026 · Re-Audit quartalsweise (Kalender-Reminder)

Wie ein DACH-Restaurant es erlebt hat

Hallo liebe Leute. Ich bin schon seit einigen Jahren Kunde und muss ehrlich zugeben: im Vergleich zu anderen Anbietern (Service, Preisleistung, Freundlichkeit, Respekt, Erreichbarkeit) seid ihr echt top. […] Bei Euch sind wir jetzt und in Zukunft in guten Händen.

— Mehlfabrik Rotenburg Wümme · Google-Bewertung

Häufige Fragen vor der Anbieter-Wahl

Was Restaurant-Inhaber typischerweise fragen, bevor sie ein Bestellsystem ernsthaft evaluieren.

Welche Lieferando-Alternativen gibt es überhaupt in Deutschland?

Sechs Anbieter werden im DACH-Markt regelmäßig in Erwägung gezogen, wenn Restaurants ein eigenes Bestellsystem statt einer Lieferplattform suchen: Gastro Master, OrderSmart, SIDES, DISH Order, Foodamigos und resmio. Plus Lieferplattformen selbst (Lieferando, Wolt, Uber Eats) — diese sind aber strukturell ein anderes Modell (Marktplatz mit Provision, nicht eigenes Bestellsystem).

Was kostet ein eigenes Bestellsystem für ein Restaurant typischerweise?

Bandbreite öffentlich kommunizierter Preise: 0 € bis 329 €/Monat plus 0–649 € einmaliges Setup. Manche Anbieter erheben zusätzlich Provisionen auf Online-Bestellungen (typisch 2–4 %), andere arbeiten mit Festpreisen ohne Umsatzanteil. Welches Modell günstiger ist, hängt von der monatlichen Online-Bestell-Summe ab — bei niedrigem Umsatz oft Provisions-Modell, bei höherem Umsatz Festpreis.

Welcher Anbieter arbeitet ohne Provision auf Online-Bestellungen?

Aus den fünf hier verglichenen Konkurrenten arbeiten OrderSmart, DISH Order, Foodamigos und SIDES nach öffentlich kommunizierten Modellen ohne klassische Bestellprovision. resmio hat ein gemischtes Modell (4 % Provision oder 149,90 €/Mo. Bestell-Flat). Gastro Master arbeitet mit Festpreisen ohne Umsatzanteil.

Worauf sollte ich bei der Vertragslaufzeit achten?

Die im Markt übliche Spanne reicht von Standard-Verträgen mit kurzen Kündigungsfristen bis zu längeren Bindungen. Vor Vertragsabschluss empfiehlt sich: Kündigungsfristen schriftlich festhalten lassen, Datenexport-Rechte prüfen (Kunden-Datenbank, Bestellhistorie) und klären, was mit der eigenen Domain passiert, wenn der Vertrag endet.

Wie wechsele ich seriös von einem Anbieter zum anderen?

Drei Schritte machen einen Wechsel planbar: 1) Datenexport beim Alt-Anbieter anfragen (Kunden-Datenbank, Bestellhistorie, ggf. Speisekarten-Export). 2) Beim neuen Anbieter eine Wechsel-Beratung buchen mit konkreter Migrations-Liste. 3) Übergangs-Phase mit Parallelbetrieb von 2–4 Wochen einplanen, damit keine Bestellungen verloren gehen.

Unsere Position

Gastro Master ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Deutschland. Wir empfehlen unser eigenes System, wenn ein Restaurant Festpreise ohne Umsatzanteil, persönlichen direkten Kontakt und ein deutsches Service-Team will. Welcher Anbieter zu Ihrem Betrieb passt, entscheiden Sie nach den Fakten oben — ein 15-Minuten-Beratungsgespräch macht die Entscheidung in der Regel einfacher.

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