Lieferando-Partner werden: Vor- und Nachteile ehrlich abgewogen (2026)
Von René Ebert & Sanjaya Pattiyage · · 9 Min. Lesezeit · Lieferservice
Mittwochnachmittag. Im Hinterzimmer einer kleinen Pizzeria in Bremen sitzt Marco mit einem Lieferando-Vertriebler. Der Vertriebler legt einen 18-seitigen…
Inhaltsverzeichnis
Der Anmeldeprozess ist relativ schmerzlos. Hier die typischen Schritte:
Highlights aus diesem Beitrag
Schwierig. Die Lieferando-Mindest-Provision plus Grundgebühr macht kleine Bestellungen unattraktiv. Faustregel: Mindestbestellwert auf der eigenen Lieferando-Seite hochsetzen — wir empfehlen 12–15 € minimum. Mehr dazu in [Lieferando-Mindestbestellwert richtig setzen](/de/blog/lieferando-mindestbestellwert-richtig-setzen).
Über 6–12 Monate verschiebt sich der Mix. Aus 100 Prozent Lieferando werden vielleicht 60 Prozent Lieferando + 40 Prozent eigene Lösung. Das sind direkt 14–18 Prozent mehr Marge auf den eigenen 40 Prozent.
Schriftlich (E-Mail oder Brief), unter Einhaltung der Kündigungsfrist (typisch 30 Tage). Vor Kündigung empfehlen wir, eigene Bestellsystem-Alternative bereits aufgebaut zu haben — sonst entsteht eine Umsatz-Lücke.
Häufige Fragen
Wie lange ist die Vertragslaufzeit?
Typisch 12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatliche Verlängerung mit 30-Tage-Kündigungsfrist. Premium-Verträge können längere Bindefristen haben — vor Unterschrift genau prüfen.
Kann ich Lieferando und meine eigene Bestellseite parallel haben?
Ja, das ist sogar die häufigste Konstellation bei erfolgreichen Restaurants 2026. Lieferando hat keine Exklusivitäts-Klausel.
Was kostet das Lieferando-Tablet?
Das Tablet ist meist im Vertrag enthalten — du bekommst es kostenlos zur Nutzung gestellt. Bei Beschädigung kann eine Pauschale fällig werden.
Wie schnell werde ich live nach Vertragsunterschrift?
Typisch 7–14 Tage. Verzögerungen entstehen meist, wenn Speisekarte oder Fotos nicht rechtzeitig hochgeladen werden.
Kann ich Mehrwertsteuer-Sätze in Lieferando einstellen?
Ja, im Restaurant-Portal. Wichtig ist die korrekte Zuordnung Speisen (7 % MwSt) vs. Getränke (19 %). Falsche Einstellungen können zu Rückzahlungen ans Finanzamt führen. Mehr in Mehrwertsteuer Gastronomie 2026.